This RF ion trap holds individual thorium atoms while they are laser-cooled to near absolute zero temperature.

October 12, 2012 /

Computing for multitaskers

Article by Martin Schäfer, Badische Zeitung, Sat, 27th October 2012, Education & Knowledge.
[Picture: Corey Campbell]

Der Quantencomputer soll die Grenzen der Computertechnik sprengen. Noch steckt er in den Kinderschuhen.

Mit dem Quantencomputer ist zu rechnen. Zwar ist selbst unter Physikern noch umstritten, wie dieses erhoffte Rechengerät der Zukunft einmal aussehen wird. Erste Entwicklungen geben indes Anlass zu Hoffnung. Derzeit umfasst so ein Quantencomputer rund 14 sogenannte Quantenbits (Qubits), füllt einen großen Laborraum und muss von einem Physikerteam akribisch betreut werden. Doch – und hier ist die Analogie verblüffend – in den 1940er und 1950er Jahren sah es bei den ersten Computern noch genauso aus. Sie bestanden noch klobig aus großen Röhren. Mitarbeiterinnen mussten mechanische Schalter umlegen. Der erste Magnetdatenspeicher hatte noch die Größe eines Kinderbaumhauses. Und tatsächlich saß auch noch ein Mitarbeiter zur Bedienung in dieser Festplatte drin.

Die Anfänge der Computerei muten heute wie ein Kabinett technischer Kuriositäten an. Das Smartphone in der Hosentasche hat deutlich mehr Rechenpower wie der Großraumrechner oder der Nasa-Bordcomputer der Mondlandefähre vergangener Jahrzehnte. Und die Entwicklung geht weiter. “Vielleicht haben wir auch bald einen Quantenlaptop auf dem Schreibtisch stehen”, sagt Jörg Wrachtrup, Physiker an der Universität Stuttgart…..

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